Der berühmte ehemalige Königsberger (geb. 1928) erhielt an seinem Wohnort Stuttgart einen Gruß von der Eröffnung der Synagoge in Kaliningrad. Der Autor des Buches „Zeugnis vom Untergang Königsbergs: Ein ‚Geltungsjude‘ berichtet“ ist als Zeitzeuge des Holocaust aber auch auch der Sowjetisierung von Königsberg bekannt, da sein Werk auch auf Russisch in zwei Auflagen vorliegt. Er war als Ehrengast zur Eröffnungsfeier der wiederaufgebauten Synagoge am 8. November 2018 eingeladen, doch konnte leider an diesem Ereignis nicht teilnehmen.

Michael Wieck Stuttgart KönigsbergAm 14. Dezember  besuchte ihn Michael Leiserowitz vom  „Verein Juden in Ostpreußen“, um über das Ereignis zu berichten und sich mit ihm über weitere Details seiner Beziehungen zu der Stadt Königsberg und Kaliningrad im Laufe der Zeit zu unterhalten. Michael Wieck hat sich als Berufsmusiker für die Förderung der Musikausbildung in seiner Heimatstadt engagiert, in der seine Eltern in einem Streichquartett und als Musiklehrer aktiv waren.

 

  • Michael Wieck: Zeugnis vom Untergang Königsbergs. Ein Geltungsjude berichtet. Beck, München 2005 2. Auflage 2009. ISBN 978-3-406-59599-8.
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