Die nächste Ausstellung und der dazugehörige Ausstellungskatalog handeln von den Schicksalen der jüdischen Familien in Königsberg vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zur Auswanderung, bzw. bis zur Flucht und Vernichtung.

Wir suchen weiterhin Fotos, Postkarten, Dokumenten, Briefe und ganze Lebensgeschichten über Juden in Königsberg für eine nächste Ausstellung, darüber hinaus für ein zukünftiges Museum und eine Auskunftsstelle für die Geschichte der Juden in Königsberg.Koenigsberg mail exhibition

Wir arbeiten auch an einer allgemeinen Datenbank über Juden aus Königsberg und möchten so viel Material wie möglich sammeln, um es in einem Informationszentrum und einer Bibliothek für die heutigen Bewohner Kaliningrads und für die Nachkommen aus Königsberg auf der ganzen Welt zugänglich zu machen.

Kaliningrad Koenigsberg Archive

Zur Zeit sind wir im historisch einzigartigen Prozess, dass an der Stelle der prächtigen Synagoge, die im November 1938 zerstört wurde, nach 80 Jahren von einer jüdischen Gemeinde aus eigener Initiative heraus, diese wieder aufgebaut wurde. Dies ermutigte uns, unsere historische Forschung der letzten Jahre auf die jüdische Gemeinde Königsberg zu konzentrieren und flankierend zum Wiederaufbau die Geschichte über die damaligen Menschen zu erzählen.

Im November 2017 organisierten wir die Ausstellung „Juden in Königsberg um die Jahrhundertwende“. Es handelt sich um die erste Ausstellung und den dazugehörigen Ausstellungskatalog, die speziell für die Öffentlichkeit in Kaliningrad konzipiert wurden und die bisher unbekanntes Quellenmaterial in Wort und Bild über die Geschichte der jüdischen Gesellschaft zum Zeitpunkt des Synagogenbaus um 1896 präsentiert. Neben den Archivquellen aus Jerusalem, Berlin und Olsztyn wurden auch private Fotografien von Nachkommen der Königsberger Juden, die heute auf allen fünf Kontinenten leben, präsentiert.
Die nächste Ausstellung wird die Geschichte der ersten Ausstellung fortsetzen.

Wenn Sie zu diesem Projekt etwas beisteuern könnten, würden wir uns sehr freuen. Wir danken Ihnen im Voraus für jede Unterstützung, die Sie uns geben können.

Mit freundlichen Grüßen

Ruth und Michael Leiserowitz

Prof. Dr. Ruth Leiserowitz  (Berlin/Warschau)
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Jews in East Prussia, Society for History and Culture
Juden in Ostpreußen. Verein zur Geschichte und Kultur e.V.

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