Einladung zu einer Begegnung mit Michael Wieck am 16. April 2019 in Warschau. Er wurde 1928 in Königsberg geboren, er ist ein Violonist mit deutsch-jüdischen Wurzeln, Autor des Buches „Zeugnis vom Untergang Königsbergs – Ein Geltungsjude berichtet“, Anlass ist das Erscheinen des Buches in Polnisch.

Die Historikerin Prof. Ruth Leiserowitz ist beim Podiumsgespräch mit dabei. (Autorin des Standardwerks über Juden in Ostpreussen, „Sabbatleuchter und Kriegerverein“, Vorsitzende des Vereins Juden in Ostpreussen e.V., DHI Warschau).

16. April (Dienstag), 18.00 Uhr, Deutsches Historisches Institut, Karnicki-Palast, Al. Ujazdowskie 39, Warszawa.
Moderation: Maria Krawczyk (KARTA-Zentrum Verlag). Maciej Motylski (Schauspieler) wird Fragmente des Buches auf Polnisch lesen (Text wird auch auf Deutsch zum Mitlesen zur Verfügung gestellt).

Die Erinnerungen des deutschen Musikers Michael Wieck (geb. 1928 in Königsberg) sind eine bewegende Schilderung seiner Kindheit und Jugend, die unter der Herrschaft des Nationalsozialismus und später des sowjetischen Systems in Königsberg (heute Kaliningrad) verbracht hat. Nur die Herkunft seines Vaters schützte ihn vor den schlimmsten Folgen des wachsenden Antisemitismus, und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs half ihm nur sein eigener Mut, seine Entschlossenheit und sein Einfallsreichtum, sich und seine Familie vor der Bedrohung durch die Sowjets zu retten.

Buchvorstellung in Olsztyn / Allenstein April 2019

Veranstalter: KARTA, DHI, Kulturforum, Ostpreußisches Landesmuseum, Juden in Ostpreußen, KAS. Das KARTA-Zentrum und das Deutsche Historische Institut

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