Eva Maidenbaum mit ihren Freunden am Ufer der Dange ca. 1937 (Foto: JOP)
UPDATE Juni 2021: Der Bildband „Juden in Memel“ ist erschienen!

Juden in Klaipeda (Memel)
ŽYDAI KLAIPĖDOJE (MĖMELYJE)

Das Buch über das jüdische Leben der Stadt vor dem Krieg ist erschienen. Danke dem Departement für nationale Minderheiten bei der Regierung Litauens, die dieses Projekt gefördert hat. Danke allen Nachfahren, die einen Blick in ihre Fotoalben gewährten und Dank der unermüdlichen Forschungsarbeit von Ruth Leiserowitz.

Aus der englischen Zusammenfassung des in Litauisch gedruckten Buches.

„Wie erzählt man die Geschichte einer jüdischen Minderheit einer Stadt, in der der größte Teil des materiellen Erbes in den Kämpfen am Ende des Zweiten Weltkriegs verloren ging? Weder eine Bibliothek noch ein Archiv der jüdischen Gemeinde von Memel existieren heute. Ein großer Teil der jüdischen Bewohner der Stadt und des Memelgebietes kam im Holocaust um. Deshalb schien es lange Zeit, dass dieses jüdische Kapitel der Stadt nicht rekonstruiert werden kann. Doch überall auf der Welt gibt es jüdische Familien, die ihre Wurzeln mit dem heutigen Klaipeda verbinden. Ihnen gelang Ende der 1930er Jahre die Flucht aus Europa. In ihrer Sprache nahmen sie auch Erinnerungen an ihre alte Heimatstadt mit. Aus ihren Fotoalben stammen die Bilder, mit deren Hilfe das jüdische Leben in der Stadt und der Region beschrieben wird.“

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