Ketrzyn view from church tower
Bild: Wikimedia, Andrzej Otrębski – eigenes Werk, CC BY-SA 3.0

Rastenburg, heute Kętrzyn ist eine Kreisstadt in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Vor der NS-Zeit hatte der Ort in Ostpreußen ca. 16.000 Einwohner.

Der Verein Blusztyn hat im Oktober 2019 seine Veröffentlichung über das jüdische Leben in der Stadt Rastenburg überarbeitet und auf Englisch veröffentlicht. Der Verein Juden in Ostpreussen ist dankbar dafür – denn in dieser als Pdf-Dokument vorliegenden Band ist die erste Zusammenfassung bekannter Informationen zu Juden in Rastenburg auf Englisch.

40 jüdische Familien bzw. Persönlichkeiten werden aufgelistet, es werden 28 Adressen von Juden in Rastenburg konkret beschrieben. Viele Abbildungen aus dem Stadtbild, von Dokumenten und Gegenständen sind vorhanden. Ausführlich werden alle bisherigen Veröffentlichungen, die für dieses Werk ausgewertet wurden, genannt.

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Das Pdf-Dokument kann beim Verein Blusztyn oder auch bei Juden in Ostpreussen e.V. per E-Mail angefordert werden:

rastenburg@judeninostpreussen.de

(Text: Bestellung des „Blue Historical Notebook No. 8 History Jews in Rastenburg“)

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Inhalt:

Seite 3: Die Geschichte der Juden, die von 1813 bis 1939 hier lebten und ursprünglich aus deutschen und polnischen Ländern hierher kamen.

Im Jahr 1896 gibt es noch keinen örtlichen Rabbiner in Rastenburg. Diese gab es zu der Zeit nur in fünf ostpreußischen Gemeinden: Allenstein (jetzt Olsztyn, Polen), Insterburg (jetzt Czerniachowsk, Kaliningrader Region in der Russ. Föderation), Königsberg (jetzt Kaliningrad, Russ.), Memel (jetzt Klaipėda in Litauen) und Tilsit (jetzt Sovietsk, Kaliningrader Region).

Seite 6: Geschichte der ersten Synagoge, die von 1853 bis 1916 aktiv war und deren Gebäude bis heute erhalten ist.

New Synagogue Rastenburg

Seite 9: Geschichte der großen Synagoge, die von 1916 bis 1938 bestand. Eine Tafel erinnert seit 2017 an die Vernichtung in der Nacht des Novemberpogroms.

Seite 13: Der Brief von Henry Katzki, USA, aus dem Jahr 1975 beschreibt die Persönlichkeiten und deren Funktionen im Gemeindeleben der Juden in der Zwischenkriegszeit.

Seite 15: Schilderung der Geschehnisse in der Nacht des Novemberpogroms, von den Zerstörungen und der kompletten Enteignung aller Juden im Ort. Erwähnung des Friedhofgeländes.

Seite 16: Die Aufarbeitung mit der Jüdischen Stadtgeschichte durch pädagogische Projekte und Teilnahme Jugendlicher an Geschichtswettbewerben, unterstützt von lokalen Initiativen.

Seite 17-18: Auflistung aller Rastenburger Juden aus den 20ger und 30ger Jahren, soweit sie zu ermitteln waren.

Seite 19-35: Auflistung aller bekannten Wohn- und Geschäftsadressen nach Straßenverläufen geordnet.

Einweihung Neue Symagoge
Eröffnung der Neuen Synagoge 1916, stehend Mitglieder der Jüdischen Gemeinde

 

Der Verein Blusztyn hat sich folgende Ziele gesetzt:

Umfassende Unterstützung mit sozialen Projekten für Folgendes: Dorfentwicklung, Bildung, Erhaltung der Lebensqualität, Gesundheitserziehung, Kulturgüter, Umweltschutz und Denkmäler. Begegnung aller sozialen Ängste durch das Erlernen eines Sozialverhaltens, dass die vorher genannten Ziele zu erreichen anstrebt.
Die Vereinsmitglieder wollen Möglichkeiten einer aktiven Freizeitgestaltung für die Bewohner schaffen, um der unmittelbaren Heimatregion zu dienen. Sie sind bestrebt, alles zu tun, um das Leben (und nicht nur die Umgebung) zu verbessern und einen attraktiven Ort der Begegnung und Entspannung für all jene zu schaffen, die sich in Ruhe von der Hektik des Alltags erholen wollen.

Der Versandt des Pdf-Dokuments erfolgt per Email auf Anfrage.
Rastenburg@jewsineastprussia.de

Autor : Tadeusz Korowaj
Herausgeber: Cezary Korenc
Erste Digitale Ausgabe
Übersetzung freundlicherweise von: Juden in Ostpreussen
© BLUSZTYN October 2019
ISBN 978-83-935751-9-0

Blusztyn association

Kontaktdaten des Herausgebers:
www.BLUSZTYN.pl
mail@Blusztyn.pl
Kąty 3A, 11‐420 Srokowo
Polen

 

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