Wir suchen Unterstützer für die Einrichtung einer Mikwe in der Synagoge, um ein wichtiges noch fehlendes Element für das neue Zentrum des jüdischen Gemeindelebens in Kaliningrad hinzuzufügen.

Mikwe old and new in KoenigsbergOben links: Ausschnitt aus einem Bauantrag für eine Mikwe in Königsberg 1898,
oben rechts Bauzeichnung der geplanten Mikwe

Diese Synagoge wurde erst im vergangenen Jahr (2018) in Kaliningrad wieder eingeweiht, sie war früher und ist heute eine der schönsten Synagogen Europas. Die ursprüngliche Synagoge wurde 1896 in Königsberg erbaut, 1938 während der Kristallnacht schwer beschädigt und musste danach komplett abgetragen werden.

Synagogue Kaliningrad

Seitdem hatte die jüdische Gemeinde in dieser Region keine eigene Synagoge mehr. Erst kürzlich bot sich aufgrund politischer Änderungen und der Initiative einzelner Unterstützer die Gelegenheit, das Gebäude wieder zu errichten. Der Bau der Synagoge wurde ausschließlich von Sponsoren und Mitgliedern der örtlichen jüdischen Gemeinde finanziert!
Das neue Gebäude wurde nach seinem ursprünglichen Vorbild – der Synagoge zu Königsberg, dessen Schönheit Bewohner und Gäste beeindruckte, wieder erbaut, ein wahres Wunder!

Die feierliche Eröffnung der Synagoge fand am 10. November 2018 statt und war dem Gedenken an den 80. Jahrestag des tragischen Ereignisses – der Kristallnacht in Königsberg – gewidmet.

Aber einige Herausforderungen sind noch zu überwinden. Die Mikwe zum Beispiel, das rituelle Reinigungstauchbad, das von den Gläubigen zu bestimmten Anlässen aufgesucht wird, wartet noch im Untergeschoss der Synagoge auf seine Einrichtung. Für das religiöse Leben ist die Möglichkeit zum Besuch einer Mikwe bei Frauen und Männern ein Grundbedürfnis. Viele der jüdischen Frauen warten sehnsüchtig darauf, ihr religiöses Leben vollständig praktizieren zu können.

Deshalb suchen wir Engagement und Unterstützung von Außen für die Wiederherstellung dieses  wichtigen Elements des Gemeindelebens.

Es gibt schon eine ausführliche fertiggestellte Planung der Architekten, welche den religiösen Vorgaben einer solchen Einrichtung gerecht wird.

Der gemeinnützige Verein Juden in Ostpreußen, Verein für Geschichte und Kultur e.V. stuft dieses Vorhaben als sehr wichtig ein, denn damit wird die Wiederbelebung des jüdischen Lebens in der Zivilgesellschaft vor Ort unterstützt. Wir würden uns über Ihren Beitrag freuen, damit dieses Projekt verwirklicht werden kann.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Wir stellen gerne den Kontakt zu zuständigen Personen in der Synagogenstiftung her. Kontakt >>

Vielen Dank im Voraus und mit freundlichem Gruß

Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
Professor Leiserowitz
Vorsitzende des Vereins Juden in Ostpreußen e.V. und Mitglied im Vorstand des gemeinsamen Vereins der Initiative zur Einrichtung eines Jüdischen Museums in der Synagoge zu Kaliningrad

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