In welchen Straßen lebten die Juden in Memel, bevor sie im Frühjahr 1939 vertrieben wurden? In welchen Gegenden besassen sie Häuser?

Die Historikerin Ruth Leiserowitz hat unter Zuhilfenahme zahlreicher Quellen einen Überblick erstellt, der Antworten auf diese Fragen gibt. Darüber hinaus erzählt sie, weitere spannende Details aus dem Sommer 1939.

Vortrag von Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
„KLAIPĖDA / MEMEL NACH DEM 23. MÄRZ – EINE STADT OHNE JUDEN?“
Wo? Im Burgmuseum, Konferenzsaal am 23. März 2026 um 17:30 Uhr
Priešpilio St. 2, Klaipėda
Es gibt bekannte Fotos aus dem März 1939, auf denen schwer beladene Wagen zu sehen sind, die den aus Klaipėda flüchtenden Juden gehörten. Was geschah noch in diesen Tagen? War die Flucht überstürzt oder hatte sie schon früher begonnen? Wie veränderte sich das Stadtbild, als die Juden verschwunden waren? Über all dies wird Prof. Dr. Ruth Leiserowitz in ihrem Vortrag berichten.
Die Teilnahme ist kostenlos. Der Vortrag ist auf Litauisch
Veranstalter und Partner: Museum für die Geschichte Kleinlitauens, Institut für Geschichte und Archäologie des Baltikums der Universität Klaipėda, Jüdische Gemeinde Klaipėda.