Wir wollen Frau Ella Puhn als Wandmalerei wieder an die exakte Position in der Altstadt bringen, wo dieses Foto 1935 aufgenommen wurde

—von dem Fotografen Leo Balk, dessen Bilder im Museum für die Geschichte Kleinlitauens ab September 2026 in einer Ausstellung nebenan gezeigt werden. Bitte helft uns dieses Vorhaben zu verwirklichen! Wir freuen uns über jede Spende, unser Verein benötigt dafür 2.900 EUR – die Spenden sind von der Einkommensteuer in Deutschland absetzbar.


Dieses Foto zeigt Frau Ella Puhn an ihrem Arbeitsplatz in Klaipėda. Ihr Büro befand sich in der Didžioji Vandens-Straße 31 (Große Wasserstr.). Sie arbeitete als Buchhalterin bei „Liverma“, einem der größten Textilunternehmen in Klaipėda, das von den Brüdern Israelit geführt wurde. Diese engagierten sich zudem aktiv im städtischen Leben. Tobias Israelit wurde 1938 mit dem litauischen Verdienstorden ausgezeichnet. Er war zudem Vorsitzender des jüdischen Sportvereins „Bar Kochba“ in Klaipėda. 1941 wurden die Brüder Israelit nach Sibirien deportiert.

Am 23. März 1939 wurde die Familie Puhn auf dem Weg zum Bahnhof von einem Hitler begleitenden Fotografen abgelichtet. Dieses Foto wurde weltweit bekannt. Ella Puhn und ihre Tochter Cira kamen im Konzentrationslager Stutthof ums Leben, während Aron Puhn und seine Tochter Aviv im Ghetto von Šiauliai ermordet wurden.
Bitte helft uns Frau Puhn nach Memel zurückzubringen!
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