Koenigsberg Hoffmannstr 18Im Juni 1942, als die erste Deportation aus Königsberg nach Minsk stattfand, war es in etwa so heiß, wie in diesen Junitagen. Jedenfalls berichten das Augenzeugen, die ihre Verwandten und Freunde zu den Zügen verabschiedeten. Unter ihnen befanden sich auch die Bewohner des Hauses in der damaligen Hoffmannstr. 18. / Ecke Selkestr. Es galt als eines der sogenannten „Judenhäuser“ in der Vorderen Vorstadt. Heute stehen an der Stelle dieses Hauses Bäume. Wir erinnern uns an: Bernhard Benjamin, Ludwig Laserstein, Rosalie Laserstein, Clara Moses und David Aron.

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