Memel – Stadt ohne Juden?
Vortrag von Prof. Dr. Ruth Leiserowitz „KLAIPĖDA / MEMEL NACH DEM 23. MÄRZ – EINE STADT OHNE JUDEN?“
Vortrag von Prof. Dr. Ruth Leiserowitz „KLAIPĖDA / MEMEL NACH DEM 23. MÄRZ – EINE STADT OHNE JUDEN?“
60 % der Bevölkerung in der Nachbarstadt von Klaipeda/Memel waren Juden. Gemeinsam mit dem Regionalmuseum von Gargzdai/Gorzd möchten wir diese interessante Geschichte der historischen Grenzstadt in Litauen erforschen und präsentieren.
Wir trafen uns mit Eugenius Bunka, dem Sohn des letzten Juden von Plunge.
Gute Nachricht für alle, die sich für die Geschichte Ostpreußens interessieren: Jetzt können Sie das Buch, wie Juden im 19. Jahrhundert und bis zum Zweiten Weltkrieg in Ostpreußen in der protestantischen Mehrheitsgesellschaft lebten, kostenfrei herunterladen.
Vor 83 Jahren steuerte der erste Deportationszug, der Juden aus Königsberg, Tilsit und Allenstein in den Tod nach Minsk brachte, sein schreckliches Ziel an. Am Abend des 24. Juni 1942 hatten Männer, Frauen und Kinder die Waggons bestiegen.
Immer wieder gibt es neue Geschichten über Königsberger jüdische Familien - jetzt anläßlich einer Stolpersteinverlegung für Ernst Lipstein in Falkensee bei Berlin.
Das Mietshaus mit Nebengebäude, Lager, Garagen, Schuppen und Stallungen wurde von Isidore Rosenthals Speditionsunternehmen „Rosenthal & Sohn“ genutzt, das von seinem Vater gegründet worden war.
Einige Bemerkungen von uns über jüdische Fotografen. Ein Beitrag zu Camera Obscura, dem Projekt zur Erforschung der Kulturgeschichte und der Provenienz litauischer jüdischer Fotografien aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg.
Hier sehen wir eine Gruppe der Auszubildenden bei einem Ausflug nach Schwarzort (Kurische Nehrung) 1935.
Vor 82 Jahren fuhr ein Zug mit Juden aus Königsberg nach Minsk, wo sie alle sofort erschossen wurden.